Pearl Golf Ball Test Pure Pro Pure Pro X
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Golfballtest: Pearl Golf

Testbericht zu den Pearl Golfbällen

Wir alle kennen die weltberühmten Golfbälle von Titleist, Callaway, Bridgestone, Srixon und Taylor Made. In den letzten Jahren haben aber immer mehr Golfer herausgefunden, dass es doch nicht immer ein Pro-Ball für viel Geld sein muss um gutes Golf zu spielen.

Ausserdem, warum muss eigentlich ein Golfball fast genauso viel kosten, wie ein Imbiss auf der Runde? Aus diesem und vielen weiteren Gründen, erobern immer mehr Golfmarken wie Pearl Golf* den Markt. Ein Golfprodukt muss eine gewisse Performance liefern und diese muss nicht zwangsläufig auch hochpreisig sein.

Pearl Golf aus Bayern

Pearl Golf lässt Golfbälle fertigen, die es mit den großen Marken aufnehmen können und das zu einem sehr attraktiven Preis. Das hat auch Today´s Golfer festgestellt und die beiden Modelle PurePro und PurePro X mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Und genau diese habe ich von Pearl Golf für einen Test bekommen.

Für alle die es schon bis hierher geschafft haben: Im Fazit gibts einen Bonus für dich als Blogbesucher!

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Bevor ich hier meine subjetive Meinung schreibe, möchte ich dir erstmal die Fakten präsentieren:

PureProPurePro X
Konstruktion3-teilig4-teilig
Kerngrößenmaximierter Poly-
butadienkern
größenmaximierter Poly-
butadienkern
innerer MantelDupont ™ Surlyn Mantel
äusserer MantelDupont ™ HTF-MantelDupont ™ HTF-Mantel
SchaleCast Urethan CoverCast Urethan Cover

Wie du anhand dieser kleinen Tabelle schon sehen kannst, es werden nur hochwertige Komponenten verarbeitet. Hiervon könnten sich so manche großen Golfballhersteller eine Scheibe abschneiden.

Mein Golfequipment wähle ich gerne nach Spielgefühl aus. Das handhabe ich schon länger so und fahre damit wirklich besser. Daher wollte ich im Vorfeld keine Testberichte über die beiden Golfbälle lesen oder eine Bewertung sehen. Und das war auch gut so.

Auf den ersten Runden habe bei jedem Loch jeweils einen der Pearl Golfbälle gespielt. Also kein Bestball oder dergleichen, sondern wirklich zwei Bälle über die gesamte Strecke. Mein Gefühl bei beiden Bällen spiegelt sich auch in der folgenden Grafik wider, die ich freundlicherweise von Pearl Golf zur Verfügung gestellt bekommen habe:

Pearl Golf Ball Test
Danke an Pearl Golf für die geniale Grafik

Zu Beginn war ich etwas überrascht, da ich wirklich meine, die Bälle auch so einzuschätzen, wie sie in der Grafik beschrieben werden. Es gibt nur ein paar kleine Unterschiede auf die ich jetzt zu sprechen komme.

Testbericht: Pure Pro vs. Pure Pro X

Beim Einspielen auf dem Grün und beim Chippen/Pitchen konnte ich das erste Mal beiden Golfbälle gegeneinander spielen. Rein von der Haptik, fühlt sich der Pure Pro weicher an als der Pure Pro X.

Bei diesem Gefühl, dachte ich, dass der Pure Pro im Training schneller auf dem Grün zum Halten kommt als der Pure Pro X. Bei den kurzen, maximal 25m Annäherungen habe ich hier keinen Unterschied gespürt.

Driver:

Wirkliche Unterschiede merkt man erst, wenn die beiden Bälle auch Strecke machen. Beide Bälle nacheinander aufgeteet und mit dem Driver Bekanntschaft machen lassen, zeigt bei mir die ersten Unterschiede an.

Der Pure Pro X war einige Meter länger vom Tee als der Pure Pro. Beide haben sich super angefühlt und gingen sauber von der Schlagfläche weg. Ich bin Hobbygolfer, daher habe auch ich immer wieder mit einer Streuung zu kämpfen. Bei beiden Bällen kam es mir aber so vor, als seien sie stabiler und gerader im Flug als